Der Zement- und Betonerzeuger Alpacem, der Kalkproduzent InterCal sowie der Bahnlogistiker Innofreight errichten in Peggau nördlich von Graz ein intermodales Terminal. Am 21. November begann die erste Entwicklungsphase zur Neugestaltung des dort bestehenden Industrieareals.
Das heutige Werk in Peggau hat eine lange Geschichte, geht bis 1893 zurück, und wird nun zukunftsorientiert weiterentwickelt. Der offizielle Startschuss erfolgte im Beisein von Landeshauptmann Mario Kunasek und Verkehrslandesrätin Claudia Holzer. Ziel ist eine Gesamtlösung, die den Standort multifunktional macht und langfristig stärkt.
Ein 2,7 Hektar großes, derzeit ungenutztes Betriebsareal wird zu einer leistungsfähigen Logistikdrehscheibe für den Schienengüterverkehr umgebaut. Anfang des kommenden Jahres beginnt der Abbruch der bestehenden Gebäude, um Platz für den Terminal zu schaffen.
Das Projekt in Peggau bringt günstige infrastrukturelle Voraussetzungen mit: Gleisanschluss an die Südbahn, direkte Anbindung an die Brucker Schnellstraße S35, ausreichend Lagerfläche sowie die Möglichkeit, noch ungenutztes Gelände weiterentwickeln zu können.
„Wir verfolgen hier die Idee einer Gesamtlösung für Alpacem und InterCal, um mehrere Standorte miteinander zu vernetzen. Innerhalb kurzer Zeit haben zwei Familienunternehmen zusammengefunden, um dieses Projekt zu realisieren. Wir passen wirklich gut zusammen und können hier außerdem einen Mehrwert für die gesamte Region und weitere Unternehmen bieten“, sagte Innofreight-Eigentümer Peter Wanek-Pusset.
Auch bei Steiermarks Landeshauptmann Mario Kunasek stößt das Vorhaben auf großen Zuspruch: „Ich finde es großartig, mit welcher Energie das Projekt Terminal Peggau geplant und in weiterer Folge umgesetzt wird. Es ist ein gutes Beispiel, wie traditionsreiche Unternehmen sich den Herausforderungen der Zeit stellen und dadurch kontinuierlich weiterentwickeln.“
Die Koralmbahn und der Semmering -Basistunnel seien Leuchtturmprojekte im Bereich der Infrastruktur, welche die Steiermark verkehrstechnisch entschieden voranbringen werden. „Dass Unternehmen diese Dynamik noch verstärken, ist ein umso größerer Gewinn“, meinte Mario Kunasek.
