Bei der FACC AG zeigt das seit Oktober 2024 in Umsetzung befindliche Kostensenkungs- und Effizienzprogramm bereits Wirkung. Das verdeutlicht die Steigerung des Umsatzes bei annähernd gleichem Personalstand seit Ende des Geschäftsjahres 2024. Zusätzlich im Fokus steht die Optimierung der Supply Chain sowie die Reduktion der Materialbestände. Diese wurden seit Ende des dritten Quartals 2024 signifikant reduziert und konnten somit zur Verbesserung des Cashflows beitragen.
Im ersten Halbjahr 2025 konnte das Aerospace-Unternehmen trotz eines nach wie vor herausfordernden globalen Umfelds eine Umsatzsteigerung um 10,6 Prozent auf 484,7 Mio. EUR erzielen (Vorjahresperiode: 438,3 Mio. EUR). Alle Divisionen (Aerostructures, Cabin Interiors und Engines & Nacelles) weisen ein positives EBIT auf.
Das Konzern-EBIT in der Höhe von 18,4 Mio. EUR (Vorjahr: 22,5 Mio. EUR) entspricht den Erwartungen des Managements. Es ist von Verwerfungen in den internationalen Lieferketten sowie hohen Material- und Personalkosten belastet (Vorjahresperiode: 22,5 Mio. EUR). Im Vorjahresvergleich erhöhte sich der Personalstand um 123 Mitarbeitende-
Das langfristige Wachstum der gesamten Industrie verdeutlicht der weltweite Rekord-Auftragsstand von über 17.500 bestellten Passagierflugzeugen. Das zeigt sich auch am Order Backlog der FACC, das im ersten Halbjahr 2025 aufgrund von Neuaufträgen und Ratensteigerungen auf über 6 Mrd. USD gestiegen ist.
Durch ein weltweites Produktions- und Vertriebsnetzwerk von 15 internationalen Standorten in Europa, Amerika und im asiatischen Raum verfügt die FACC angesichts bestehender geopolitischer Herausforderungen über eine hohe Resilienz. Mit der Stärkung der Supply Chain in Indien, der Produktionsverlagerung der COMAC C919 Produktpalette (Struktur- und Innenraumsysteme) nach China sowie einer Erhöhung der Betriebsleistung an den Auslandsstandorten in den FACC-Werken in Kroatien/Jakovlje sowie in Kanada/Montreal konnte diese Standortstrategie im ersten Halbjahr 2025 weiter vorangetrieben werden.
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