Am 20. Juni 1945 unterzeichnet Firmengründer Günter Fronius eine Bekanntmachung. Es ist der Startschuss einer Erfolgsgeschichte, die bis heute, nunmehr in dritter Generation weitergeschrieben wird. Ausgangspunkt ist die österreichische Marktgemeinde Pettenbach, wo sich immer noch der Firmensitz befindet.
Zur damaligen Zeit ist das Laden von Autobatterien keine Selbstverständlichkeit – ein Umstand, den Günter Fronius so nicht akzeptieren will. Der gelernte Elektrotechniker entwickelt deshalb mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen einfache Batterieladegeräte. Auf Grundlage derselben Technik erweitert er 1950 sein Produktportfolio um Schweißtransformatoren. Fronius wächst in den folgenden Jahrzehnten zu einem stattlichen mittelständischen Unternehmen heran.
1980 übergibt Günter Fronius das Unternehmen an seine Kinder Brigitte Strauß und Klaus Fronius. Das Geschwisterpaar leitet einen Wachstums- und Internationalisierungskurs ein, zahlreiche Tochtergesellschaften entstehen rund um die Welt. Anfang der 1990er Jahre setzen die beiden zusätzlich auf das Zukunftsthema Sonnenenergie. Zur damaligen Zeit teils als Träumer belächelt, hat sich gerade dieser Bereich zu einem wichtigen Geschäftszweig etabliert.
Seit 2012 leitet Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauß die Geschicke des Unternehmens. Als Enkelin des Firmengründers führt sie den eingeschlagenen Expansionskurs fort. Die Mission, die rund 7.000 Mitarbeitende in mehr als 30 Ländern weltweit verfolgen, ist dabei klar definiert: Elektrizität als Kraftstoff der Zukunft erforschen und kontrollieren.
Dazu wandelt Fronius mit seinen Produkten Sonnenenergie in Wechselstrom um, führt batteriebetriebenen Intralogistikfahrzeugen neue Energie zu und nutzt Strom aus der Steckdose für effiziente Schweißprozesse. Sämtliche Produkte basieren auf hochkomplexen Softwarelösungen. Datenmanagementsysteme und Apps sorgen für benutzerfreundliche Lösungen. Insgesamt hält das Unternehmen mit 932 Mio. EUR Umsatz im Jahr 2024 bei 1.752 erteilten Patenten.
