230 Tonnen Transformator für das Umspannwerk Leoben

Multimodaler Transport in der Steiermark legte die letzten Kilometer auf einer selbstfahrenden und ferngesteuerten Plattform zurück.

230 Tonnen Transformator für das Umspannwerk Leoben Bild: APG - Dominic Neumann

Mit der Übernahme eines 220/110-kV-Transformators im Umspannwerk (UW) Leoben hat Austrian Power Grid zu Wochenbeginn einen weiteren Meilenstein gesetzt. Der 230 Tonnen schwere „Stromriese“ kam per Bahn aus dem Werk Weiz von Siemens Energy bis auf das Gelände der voestalpine AG in Donawitz und wurde von dort per Straßentransport an den Zielort gebracht.

„Die rund 2,5 Kilometer lange Fahrt dauerte rund eine Stunde und erforderte ein hohes Maß an logistischer Präzision und technischer Kompetenz. Das Gesamtgewicht und die Dimensionen des Transformators stellten dabei hohe Anforderungen an alle Beteiligten“, sagt Wolfgang Ranninger, Projektleiter der APG. Bis Juni 2026 wird der neue Transformator vollständig aufgerüstet und mit der Schaltanlage verbunden.

Der von Siemens Energy in Weiz gefertigte Transformator ist rund 10 Meter lang, 3,5 Meter breit und 4,6 Meter hoch. Er verbindet künftig das österreichweite Höchstspannungsnetz der APG mit dem Verteilernetz der Energienetze Steiermark, das den Strom direkt zu den Haushalten und Betrieben bringt.

Mit dem neuen UW Leoben wird die Umstellung der lokalen Stahlindustrie auf eine strombasierte Stahlerzeugung möglich – ein wesentlicher Beitrag zur Reduktion der CO₂-Emissionen in der Region und Österreich. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2026 vorgesehen.

Die Investitionen von Austrian Power Grid in Höhe von 680 Mio. EUR im laufenden Jahr (2025:595 Mio. EUR, 2024: 440 Mio. EUR, 2023: 490 Mio. EUR) sind Wirtschaftsmotor und wesentlicher Baustein für die Erreichung der Energieziele Österreichs. Insgesamt fließen bis 2034 rund 9 Mrd. EUR in den Netzaus- und Umbau.

www.apg.at

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